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EWU-C/D-Turnier 2013 in Neuschoo

 

„Wir müssen flexibel sein“ war in diesem Jahr das Motto für Teilnehmer und Veranstalter des Juni-Turniers in Neuschoo.

Bis zum Nennschluss hatten genügend Leute gemeldet: es waren alle Klassen im Jugend- und Erwachsenenbereich genannt - von jeweils ein oder zwei Vertretern derselben – grundsätzlich schön und: Flexibel sein: für Nina und Sascha Sadtler als Turnierveranstalter bedeutete dies Klassenzusammenlegungen und entgegen der ursprünglichen Planung Verkürzung des Turniers auf einen Tag.

Wir Teilnehmer sind ja schon froh, wenn ein geplantes Turnier überhaupt stattfindet. In diesem Fall war das Wochenende allerdings ein höchst gefragtes, weil es das letzte vor den niedersächsischen Sommerferien war, deshalb mussten viele Teilnehmer auch umdisponieren.

Nur mal so in Stichworten, was es in meinem Fall bedeutete:

Ursprünglich wäre ich am Samstagabend angereist und hätte von Sonntag früh bis abends 5 Prüfungen wahrgenommen. Jetzt fanden diese Prüfungen am Samstag von 14.45h – 18.45h statt – das bedeutete folgendes:

Freitagabend Teilnahme als Betreuerin von Schulkindern bei der Eröffnungsfeier der Liegerad-WM in Leer an eine andere Person delegieren, Geburtstagsfeier einer Nachbarin am Samstagvormittag absagen, Gospelchorprobe mit Grillen am Samstagnachmittag absagen, sämtliche Pferd-Turniervorbereitungen bei Sturm und Regen am Freitag nach Dienstschluss durchführen: Flexibel sein.

Ich erreichte Neuschoo am Samstagvormittag bei strahlendem Sonnenschein, schaffte meine Vorbereitungen vor Ort so zügig, dass ich sogar noch während der Mittagspause in der Halle abreiten konnte – günstig, weil alle Prüfungen hier stattfanden und mein Pferd den Ort noch nicht kannte.

Während der Vorbereitungen für die erste Prüfung, eine SSH, tropfte mir der Schweiß von der Stirn – die Sonne tat ihr Bestes beim Aufheizen des Bullis – und dann tropfte es doch noch von oben aus dem Himmel – erst mäßig, im Laufe des Nachmittags zunehmend kräftiger. Mit Plastiküberzieher auf dem Strohhut und einem dünnen Regenmantel bekleidet schafften Pferd und ich den Weg vom Paddock zur Halle einigermaßen unbeschadet. Das galt auch für den Verlauf der SSH – bis dann die Frage des Richters (Chris Knol) kam, ob ich der Hallenberegnungsanlage nicht trauen würde… lachend bemerkte ich, dass ich zwar den Regenmantel, nicht aber den Überzieher abgelegt hatte – verbuche ich mal unter altersbedingter Schusseligkeit.

Apropos Alter, das ist ja nicht weniger geworden: Tori ist 22, ich bin fast 57 Jahre alt, und diese „Oma Waltraud“ und „Oma Tori“ mussten nun tatsächlich mit jungen Reiterinnen auf jungen Pferden sowie sogar Jugendlichen, die schon an den DM teilgenommen hatten, in einer Klasse starten. Dies ist nicht das, was ich auf einem C-Turnier erwarte, zumal diese zusammengelegten Klassen aktuell durchaus wieder hätten getrennt werden können, denn es gab noch (akzeptierte) Nachnennungen, die zu einer größeren Starterzahl als auf der Nennbestätigung vermerkt führten. Die Veranstalter hatten jedoch ihre Schleifen und Pokale schon passend zum Stand der Dinge beim Nennschluss anfertigen lassen. Da stelle ich mir wieder die Frage, warum nennen die Leute nicht pünktlich???

Aus meiner Sicht musste ich da durch – flexibel bleiben – die Alternative wäre allenfalls eine Absage meines Starts gewesen – so verbuchte ich aus der Not heraus die WHS und die WPL als Trainingsritt unter Prüfungsbedingungen ohne Platzierungshoffnungen – denn da waren ja noch meine ganz persönlichen Ziele für diese Saison:

1. den Turnierstandort Neuschoo durch meine Teilnahme zu unterstützen und 2. möglichst alle erforderlichen Punkte für den Klassenerhalt zu erreichen.

Es gibt in der Regel keine regulären Seniorenprüfungen für Leute wie mich, die sich sagen, das Westernreiten hält Körper und Seele fit (und dies, damit wir für den Arbeitgeber noch bis zu einem Alter von 70 zur Verfügung stehen ..) und macht Freude – ja wirklich, auch wenn die Bedingungen in Neuschoo immer unangenehmer wurden, weil der Wetterbericht schon wieder Recht hatte. Für die Zeit vor meiner vorletzten Prüfung hatte ich sogar einen Warteplatz unter Dach bekommen, war aber irgendwie nicht mehr in der Lage, meinen QTT-Sack mit allem Notwendigen einschließlich Futter für Mensch und Tier zu bestücken und dorthin mitzunehmen – die Zeit war dafür wieder zu knapp mit jeweils 20 – 30 Minuten zwischen den Prüfungen – außerdem war er vollgestopft mit allen Regensachen, die ich besaß – gepackt aus der Sicht von Freitagabend …

Somit fehlten mir Putzlappen zur allgemeinen Reinigung aller Beteiligten vor der WHS – es war mir dann zwangsweise egal, dass die Chaps im untersten Bereich noch etwas sandig waren – das Stroh aus dem direkten Umfeld half nämlich eher wenig …

Aus dem Belohnungsfutterbeutel für Tori stibitzte ich mir ein Apfelstück gegen den knurrenden Magen – wobei es genug Beköstigungsangebote vom Veranstalter gab – ich kam nur nicht dorthin – und mit dann gut gefülltem Magen hätte ich nicht mehr reiten können. Gegen die zunehmende Kälte war die Reining als letzte Prüfung doch wieder passend – ich musste mich nur noch auf die Richtigkeit des Patterns konzentrieren. Dabei gingen dann leider die aktuellsten Erfolge meines Trainings verloren, weil ich beispielsweise den Spin falsch einleitete. Ein Zeichen für schwindende „Rund-um-Konzentration“, die ich genauso wenig wie mein Pferd als Freizeitreiter mit Turnierambitionen so komprimiert an einem Nachmittag gleich 5 mal hintereinander abrufen kann.

Ich bin bekanntermaßen ein großer Freund von Turnieren, bei denen die Prüfungen auf mehrere Tage verteilt sind, sodass man Pferd und sich entspannter vorbereiten und auch mal bei anderen Reitern zuschauen kann, abends nett zusammensitzen und ein Bier trinken kann.

Das ging jetzt auch nicht, weil ich ja noch aus dem Wiesenschlamm heraus und dann nach Hause fahren musste – mit der Reining war das insgesamt wieder sehr gut organisierte Turnier nämlich zu Ende. In Kombination von Hufkratzer und 2 Fußmatten bewältigte ich nach gefühlten 20 Minuten bei nun wieder schönster Abendsonne den zuvor von allen anderen Turnierteilnehmern „gut ausgefahrenen“ Übergang von der Weide zur Straße – bei allem, was ich immer so mitschleppe, wären jetzt mehrere Karren Sand hilfreich gewesen – und dann war die „Pommesbude“ auch zu - wie war nochmal das Motto? Flexibel sein, Chips und Bier gibt es dann eben zu Hause.

An dieser Stelle möchte ich noch den Turnierveranstaltern mit allen Helfern und dem Richtergespann herzlichen Dank für das diesjährige Turnier in Neuschoo sagen!

Waltraud Giere

 

C/D Turnier Neuschoo

vom

07.-08.09.2013

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Am Sonntag den 08.09.2013 findet auf dem Gelände des RuF Okel ein EWU-E Turnier statt. Ausschreibung folgt in Kürze

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Hier nun die Ergebnisse von der Landesmeisterschaft 2013 in Dönsel

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Die Landesmeister 2012 wurden aktualisiert.lm 2012 gruppe

 

Die Landesmeister 2013 wurden aktualisiert.lm2013-seedorf-wch

 

Das Team der Roofman Ranch möchte auf dem Western-Qualifikationsturnier vom 31.05.- 02.06.2013 ein weiteres Mal seine Verbundenheit zu dem Kinderhospiz Löwenherz in Syke zeigen. 

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Daher haben wir uns entschlossen auf dem Western-Turnier eine Verlosung stattfinden zu lassen. Als Hauptpreis sponsert die Roofman Ranch einen Decksprung eines unserer Hengste im Wert von 800,-€ inkl aller Nebenkosten nach Wahl des Gewinners. Weitere hochwertige Sachpreise werden unter den Teilnehmern verlost. Alle Einnahmen aus der Verlosung, sowie Spenden, werden zu 100 % dem Kinderhospiz Löwenherz übergeben. Weiterhin wird natürlich wieder Westernreitsport auf höchstem Niveau geboten. An drei Tagen trifft sich in Dönsel wieder die gesamte norddeutsche Elite des Westernsports um sich für die DM 2013 zu qualifizieren. Das Turnier in Dönsel ist das einzige doppelt gewertete Westernturnier in Norddeutschland. Aber auch für unsere Besucher haben wir einiges zu bieten. Zum Beispiel Aussteller mit Western Artikel oder Schmuck aus Pferdehaar runden das gesamt Bild ab. Auch für das leibliche Wohl wird wieder in bekannter Manier gesorgt sein. Wir , das Team der Roofman Ranch, freuen uns auf Ihren Besuch.

Frieda und Daan laden wieder herzlich ein zum:

 

EWU AQ/ C-Turnier

 auf der

Triple Star Guest Ranch

in Stavern

 

vom 12. - 14. Juli 2013

 

Der Nennschluss bis 26. Juni verlängert

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Diese Datei herunterladen (Stavern.pdf)Ausschreibung436 kB08.05.13 - 03 :05

Es ist wieder soweit vom 03.-04.08.2013 findet unser C- Turnier in Nienstedt statt.

Wir freuen uns auf zahlreiche Teilnehmer und hoffen das ihr wieder genau soviel Spaß wie in den vergangenen Jahren habt.

Sybille und Roland

Bitte beachtet den Nennschluß wir wollen den zeitplam ja schliesslich einhalten

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Diese Datei herunterladen (Nienstedtausschreibung2013.pdf)Ausschreibung60 kB02.05.13 - 08 :05

2. Versener Kids-Cup

&

Westernvielseitigkeit

EWU - D - Turnier

auf der Reitanlage des

Reit- und Fahrverein Neu-Versen u. Umg. e.V.

am

11. August 2013

 

Nennungsschluß: 27.07.2013

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Diese Datei herunterladen (KidsCup2013Ausschreibung.pdf)Ausschreibung Kids Cup53 kB22.04.13 - 07 :04

Als Reiterin der 'Englisch-Fraktion' war ich neugierig und wollte mir gerne einmal die Welt der Westernreiter ansehen. Diese Gelegenheit bot sich beim Turnier am 2. Juni in Dönsel.
Eine gute Freundin startete an diesem Tag in verschiedenen Prüfungen und ich war gespannt was mich erwartete.
So ganz anders war die Atmosphäre schon bei der Ankunft, da gab es eine große Wiese die zum Campingplatz umfunktioniert worden war, einzelne Pferde dösten auf selbst abgezäunten Paddocks, die Reiter nebst Anhang saßen in Grüppchen zusammen und alles erschien so ruhig und gelassen, selbst die Pferde standen neben ihren Hängern und chillten. Ein Bild welches auf Turnieren der Englisch-Fraktion undenkbar wäre und ist. Und diese Atmosphäre veränderte sich nur unwesentlich je näher ich dem eigentlichen Geschehen kam. Vielmehr wurde es lauter, es wimmelte von Reitern auf ihren Pferden, genauso von Zuschauern, es wurde geredet, gelacht, für mich schien es als würde jeder jeden kennen und alle wären eine große Familie auf einem großen Fest. Reiter mit Schleifen wurden im Vorbeigehen bzw. -reiten beglückwünscht und erst viel später wurde mir klar, dass hier eine Platzierung einfach neidlos anerkannt und beglückwünscht wird. Auch die Prüfungsvierecke wurden von freundlich-fröhlicher Stimmung beherrscht. Durchsagen allgemeiner Art gingen genauso per Lautsprecher über den Prüfungsplatz wie die Anweisungen für die Reiter in der Prüfung.
Ich ließ mir die einzelnen Aufgaben von meiner Freundin erklären und schaute bei der Pleasure Disziplin zu und langsam begriff ich auch worauf es in dieser Disziplin ankommt. Dann startete meine Freundin in einer Pleasure Prüfung und ich verfolgte gebannt ihren Ritt. Die Siegerehrung barg eine positive Überraschung, da meine Freundin auch noch den ersten Platz machte. Ich stand am Rand und klatschte verhalten und leise in die Hände vor Freude, so wie man es als 'Enschlische' halt tut, nur um dann im selben Moment um mich herum diverse Hurra-Rufe und laute Glückwunschpfiffe, genauso wie lauten Applaus wahrzunehmen. Ich war völlig überrascht und dann jubelte ich natürlich ebenso lautstark mit. DAS wäre auf einem Englisch-Turnier definitiv undenkbar!! Vor allem wären die Pferde dort definitiv nicht so cool und gelassen stehen geblieben.
Wow was für eine Atmosphäre!
Es macht einfach nur Spaß und mit einer kundigen Westernreiterin habe ich auch so ein bisschen den  Einblick in die Disziplinen Pleasure und Reining erhalten; von verstehen will ich mal nicht sprechen :-)
Ja eigentlich hatte ich geplant, so ca. 2 Stunden dort zu bleiben, es waren dann 5 Stunden oder mehr und ich habe es absolut genossen. Wenn ich die Stimmung dort beschreiben soll, dann würde ich sagen, es hatte etwas von familiärem Sommerfest, bei welchem die Reiter in den einzelnen Prüfungen trotz höchster Konzentration und sportlicher Anforderung an Pferd und Reiter auf den Pferden sitzen und tatsächlich Spaß haben.
Ich bin immer noch ganz begeistert. Begeistert über offensichtliches Fair-play unter den Reitern, begeistert über Pferde, die einfach gelassen sind, begeistert wie freundlich man sich in Dönsel begegnet ist.
Und erst gestern bat ich meine Freundin darum, mir doch mal ein paar Stunden im Westernreiten zu erteilen – wer weiß vielleicht 'konvertiere' ich ja mit meinem Trakki noch und wir schließen uns eines Tages der 'Western-Fraktion' an?!?
Danke liebe Antje! Danke an die Leute von Dönsel für einen wirklich schönen und ereignisreichen Tag.

Neuschoo C Turnier

vom 22.-23.06.2013

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AQ Turnier doppel Show Dönsel 30.05.-02.06.2013

Aufgrund unserer Jubiläen in 2013 ,(20 Jahre Roofman Ranch, 5 Jahre Dönsel) veranstalten wir vom 30.05.-02.06.2013 ein doppel Pointed AQ Turnier.Einmal starten ,einmal Boxengeld ,zweimal bewertet werden.

Preisgelder von über tausend Euro werden auf die einzelnen Prüfungen verteilt!

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„Ostfriesland goes Western“ stand nicht nur bei der Ankündigung, sondern auch auf der Turnierbroschüre – und dies war für mich Ostfriesin ein Grund,  hier teilzunehmen – müssen wir Küstenkinder doch sonst immer so weit fahren.
Wie auf allen anderen Turnieren auch hatte ich mal wieder etwas zum „Austesten“: Meine Paintstute Belamie mal alleine mitzunehmen – ohne Stallkumpel oder Fohlen.
Die Fahrt verlief bis zur ersten Baustelle recht ordentlich – auch ohne Navi – und dann ging es mit meinem Orientierungssinn und der Wegbeschreibung tatsächlich auf den ostfriesischen Highways kontinuierlich weiter Richtung Voßhörnerhof. Das klingt sicher etwas großmütig, aber in Ostfriesland gibt es viele schnurgerade Straßen, auf denen man auch schneller als in den USA fahren darf – macht die Sache nicht einfacher, wenn man nach einer angegebenen km-Zahl mit Komma links abbiegen muss… als ich abgebogen war, hatte die Straße den falschen Namen.  Frau kann auch rückwärts mit einem Hänger fahren und rangieren... Die richtige Straße kam einige Meter später, verbunden mit vielen Turnierhinweisschildern, die uns sicher durch ein Maislabyrinth zum Hof führten. (Man verzeihe mir an dieser Stelle den Ostfriesenhumor, „Labyrinth“ ist natürlich übertrieben).
Einige mir bekannte Westernreiter waren schon auf der Paddockwiese, somit hatte mein Pferd ja genug Pferdenachbarn zum Anfreunden – dachte i c h. Sie nicht. Sie wieherte die ganze Nacht durch, wollte zu anderen Pferden weit hinten auf einer Weide laufen, war gar nicht zu beruhigen. Das kannte ich von meiner Quarterhorsestute nicht, wenn diese mal allein mitgenommen wurde, nahm sie sofort die Nachbarpferde als willkommene neue Freunde an. Belamie schien Heimweh zu haben, das war neu.
Am Sonntagmorgen ging es schon um 7 Uhr mit den ersten Prüfungen los – Sascha und Nina Sadtler hatten mit ihrem Team jedoch alles so gut vorbereitet, dass auch die sehr großen Starterzahlen in den unteren Reitklassen problemlos bewältigt werden konnten. Die Prüfungen fanden alle in der Reithalle statt; draußen standen zwei große Sandabreiteplätze zu Verfügung. Bei Sonnenschein und angenehmen Temperaturen nutzten die Teilnehmer diese Möglichkeiten zum Abreiten sehr zur Zufriedenheit von Manni (Lampe), Aufsicht, mit großer Disziplin.
Mein Pferd hatte sich, was das Wiehern nach anderen Pferden betraf, inzwischen einigermaßen beruhigt. Aufregend fand Belamie die Minipferde, die man von einem Reitplatz aus sehen konnte, und die sie erschreckt zu cutten versuchte – nicht gerade das, was ich mir als Vorbereitung für den Trail und weiterer „ruhiger“ Prüfungen vorgestellt hatte – also Wechsel zum anderen Platz.
Nach der Mittagspause ging es dann los: Ich hatte 6 Prüfungen genannt, die – wie es immer auf eintägigen Turnieren so ist – mit wenigen Pausen hintereinander zu reiten waren: Was bedeutet dies für Pferd und was für den Reiter?
Kondition (kann man trainieren), höchste Konzentration immer auf dem sogenannten Punkt erreichen, Konzentrationsausdauer, absolut penibles Timing, in der Regel dann doch der Verzicht darauf, die eigene Kleidung und ggf. auch die Showdecke des Pferdes zu wechseln, verbunden mit der Frage, Sattel abnehmen oder nur lockern, habe ich Zeit, das Pferd zu füttern, zu tränken, kann ich selber etwas essen, trinken, habe ich Zeit, mein Pferd zwischendurch noch wieder auf Hochglanz zu bringen, zum WC zu gehen, wo ist dann mein Pferd und wie weit sind eigentlich die Wege, habe ich alle Pattern wenigstens in der Hosentasche und anschließend passend zur Prüfung auch richtig im Kopf, hängt die Startreihenfolge schon aus, finde ich jemanden, der mein Pferd festhält, wenn wir den Trailparcours abgehen dürfen???
Die meisten Teilnehmer haben für einige dieser Punkte eigene Helfer (QTT), haben Pferde, die so viel geritten werden, dass es ihnen genauso wenig ausmacht wie den Reitern selbst auch – dazu zähle ich nicht. Ich begreife mich als Freizeitreiterin mit Turnierambitionen, liebe es, wenn ein Turnierveranstalter „meine Prüfungen“ vermischt mit allen Reitklassen auf wenigstens zwei oder mehr Tage verteilt anbietet.
Dann hat man genug Möglichkeiten, auch bei anderen zuzuschauen, abends gemütlich zusammen zu sitzen, entspannter sich vernünftig auf die Prüfungen einzustellen und auch dem Partner Pferd genug Ruhe- und Vorbereitungszeiten zu geben.
Dazu braucht man eine genügend große Starterzahl – und damit hatten Nina und Sascha nicht unbedingt gerechnet, dass sehr viele Ostfriesen und weiter Hergereiste nach Neuschoo kommen würden! Abgesehen von der Anzahl war auch das Reitniveau, was sich auf dem Voßhörnerhof bot, für ein C-Turnier recht hoch.
Da konnte ich an diesem Tag mit Belamie nicht mithalten. Mein Pferd bemühte sich, war teilweise übermotiviert, was sich z. B. in viel zu vielen Wechseln bei der Western Riding äußerte, die uns keine Plus-, sondern Minuspunkte einbrachten, lief wenig nachgiebig und dadurch unrund. Ich gelangte dann an den Punkt, an dem ich mich nur noch „nicht verreiten“ wollte – alles andere egal – und dafür ist das Ganze eigentlich langfristig betrachtet fern von jeden persönlichen Zielen und viel zu teuer. Die letzte Prüfung sagte ich ab, wollte nicht noch mehr Frust erleben und anstatt dessen lieber noch im Hellen meine Sachen zusammenpacken. Irgendwie fühlte ich mich in meine Anfängerzeiten zurückgeworfen, da war es eher die Regel, ohne jegliche Platzierung nach Hause zu fahren – in diesem Jahr erlebte ich es als eine Art negativer Krönung meines doch sehr bescheidenen Turnierjahres.
Persönliches Schicksal, soll die spitzenmäßige Planung und Durchführung des 1. C-Turnieres in Neuschoo nicht beeinflussen! Liefen am Samstagabend schon viele fleißige Helfer in hellblauen T-Shirts schon von weitem erkennbar auf dem Gelände herum, hatte man auch während des gesamten Turniers immer das Gefühl, es steht ein Helfer griffbereit in der Nähe – das kam auch mir zu Gute. Man hatte in allen Bereichen das Gefühl, bestens versorgt zu sein, und auch das gut gelaunte Richtergespann trug zum perfekten Turnierablauf bei. Vielleicht gibt es beim nächsten Turnier noch eine Möglichkeit, den Bereich für die Zuschauer in der Halle zu vergrößern bzw. mehr Prüfungen nach draußen zu verlagern – es wäre schön, wenn ihr wieder ein Turnier veranstalten könntet!
Für mich bleibt noch so ein Gedanke hängen: „Manchmal wünscht man sich bloß eine Tapferkeitsmedaille“.                                                             Waltraud Giere

Trailcup 20.04.2013
EWU E-Turnier Ritterhude/Lesumstotel

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C-Turnier Stavern mit Mannschaftswettbewerben

vom

13.-14.04.2013.

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