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Am 10.02.2018 durften Sandra Diedrichsen, Svenja Jordan und Judith Rüther stellvertretend für unseren Landesverband in Hannover am Jungpferdesymposium teilnehmen. Dieser Tag sollte dem Austausch zwischen Reitern, Trainern und Richtern dienen und wurde von Carmen Voigtland und Viktoria Stock geleitet.

Tom Christ (EWU Präsidium) und Anke Hartwig (EWU Bundesgeschäftsstelle) standen ebenfalls für Fragen und Anregungen zur Verfügung. Insgesamt waren 35 pferdebegeisterte Teilnehmer aus ganz Deutschland vertreten.

 

Zum Einstieg hat Carmen einen kurzen Einblick in das Thema „Jungpferde“ gegeben, wobei die Ziele und Anforderungen dieser Prüfung für 4 und 5-jährige Pferde in den Vordergrund gestellt wurden.

Die Jungpferde sollen ungezwungen und vorsichtig an den Turniersport herangeführt werden und möglichst stressfrei ihre ersten Turniererfahrungen sammeln. Dabei ist der Erhalt der natürlichen Bewegungen und eine altersgemäße Ausbildung anhand der Ausbildungsscala wünschenswert.

Danach wurde in Kleingruppen (2 Richter, 2 Trainer, 2 Reiter) über bestimmte Themenbereiche diskutiert. Dies sind die Ergebnisse:

  • Korrektheit der Pattern ist sehr wichtig (sauberes und punktgenaues Reiten)
  • Flüssige Übergänge
  • Jungpferde Basis ist keine Pleasure!
  • Natürliche Haltung des Pferdes (in Bezug auf die unterschiedlichen Rassen) + angemessenes Tempo, natürlich schnell /natürlich langsam.
  • Trail so flüssig wie möglich, ohne die Jungpferde zu überfordern
  • Jungpferde Reining à Schritt + Trab soll in der Prüfung gezeigt werden. Auch ein Reiningpferd sollte diese Gangarten beherrschen J

Folgende Infos hat Tom Chris den Junpferdeprüfung- Interessierten mit auf den Weg gegeben:

èMythos: In der Basis haben nur Pleasure gezogene Pferde eine Chance: Zahlen der Platzierungen weisen darauf hin, dass Pleasure und Reining gezogene Pferde gleichmäßig vertreten sind. Dieses ergab eine Auswertung von Petra Roth-Leckebusch

èAuch nicht eingezahlte Pferde dürfen in den Jungpferdeprüfungen vorgestellt werden, lediglich auf der German Open dürfen nur eingezahlte Pferde starten, da hier das Preisgeld aus den Einzahlungen der Jungpferde resultiert.

 

Nachmittags gab es noch eine 2. Austauschrunde zu verschiedenen Themen z.B. Definition Wertnoten, Transparenz, künstlich/natürlich, da wurden einige Ideen und Vorschläge mitgenommen, die nun geprüft werden.

So ging dann auch ein schöner, lehrreicher Tag zu Ende. Es war ein reger Austausch, man hat vieles mitnehmen können und hat nette Leute kennengelernt. Auch wenn Richter, Trainer und Reiter manchmal bestimmt unterschiedliche Ansichten haben, haben wir doch alle ein gemeinsames Ziel :) 


Text: Judith Rüther